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Vorteile des ecopower Mini - BHKW's

 

Variable Drehzahl (Modulation) und damit optimale Anpassung der elektrischen respektive thermischen Leistung an den momentanen Bedarf und daher monovalenter Heizungsbetrieb (mit Speicher) möglich.

 

Das ecopower Mini-BHKW wird mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben, wodurch auch die abgegebene Leistung (Wärme und Strom) variiert.
Die Steuerung der Anlage errechnet aufgrund der eingegebenen Heizkurve  ( Tagesraumtemperatur, Komfortraumtemperatur und Nachtabsenkung), des eingegebenen zu erwartenden Strombedarft (kein Bedarf, durchschnittlicher Bedarf und erhöhter Bedarf) und der Aussentemperatur die optimale Drehzahl des Motors über einen ganzen Tag.

Ziel ist, den Motor möglichst lange mit konstanter Drehzahl in Betrieb zu halten, wobei zu den Zeiten mit erhöhtem Strombedarf die Drehzahl angehoben wird. Dabei wird auch darauf geachtet, dass nur soviel Wärme wie nötig produziert wird. Monovalenter Betrieb bedeutet, dass das ecopower Mini - BHKW ohne zusätzlichen Heizkessel ( wie herkömmlichen BHKW üblich) in einem Haus installiert werden kann. Allerdings benötigt das BHKW einen Pufferspeicher von genügender Grösse (min 300l).

 

 

 

 

 

  • Wirkungsgrad > 90 % über dem gesamten Drehzahlbereich. Bei jeder Drehzahl, von 1700 U/min bis 3600 U/min ist der Gesamtwirkungsgrad (Abgegebene Wärmeenergie und elektrische Energie zu aufgenommener Gasenergie grösser als 90%.                      
  • Einfacheres Abgassystem dank tieferen Abgas- temperaturen (kondensierte Abgase.) Die Abgase werden auf eine Temperatur unter 100° C gekühlt, es wird ihnen also praktisch die gesamte Wärmeenergie zugunsten der Heizung entzogen. Somit kann ein Abgassystem aus geeignetem Kunststoff eingesetzt werden. Die Abgase kondensieren teilweise, das heisst es bildet sich Kondenswasser, welches über ein Siphon in die Kanalisation geführt werden kann.
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  • Integrierte Heizregelung mit 6 Ferienprogrammen und automatischer Umschaltung zwischen Sommer- und Winterbetrieb. Es können bis zu 6 Ferienprogramme eingegeben werden. Während dieser Zeit wird das Haus mit gesenkter Raumtemperatur (Nachtabsenkung) geheizt. Die Warmwasseraufbereitung ist ausgeschaltet. Die Umschaltung zwischen Sommer- und Winterbetrieb wird von der Steuerung automatisch bei der eingegebenen Heizgrenze vorgenommen.
    Die Heizgrenze gilt als erreicht, wenn die durchschnittliche Aussentemperatur während 24 Stunden unter dem eingegebenen Wert liegt (Standard 17° C.)                                                                        
  • Integrierte selbstlernfähige Speicherbewirtschaftung mit Brauchwasseeraufbereitung und aktiver Vorbeugung gegen Legionellen. Die Steuerung wertet jeweils die Daten der letzten drei Betriebstage aus und errechnet sich anhand der gespeicherten Werte und den Parametern des neuen Tages die optimalen Drehzahlen. Somit passt sich die Steuerung automatisch den Gewohnheiten der Hausbewohner an (z.B. viel Warmwasserverbrauch). Die Anlage braucht also einige Tage bis sie sich eingestellt hat. Legionellen sind bakterielle Krankheitserreger, welche zu schwerer Lungenentzündung führen können. Sie gedeihen in Wasser mit 32°C - 45°C. Bei 65°C werden die Erreger abgetötet.
    Aus diesem Grund wird der Speicher wöchentlich (bei grossen Speichern täglich) einmal auf diese Temperatur erhitzt.
     
    (Quelle: www.sueddeutsche.de/wissenschaft/tip/legionellen.htm                                                                                                                                                                     
  • Wahl zwischen stromoptimierter Wärmeführung oder Stromführung. Wobei die Stromoptimierung den Tarifangaben (hoher Rückspeisetarif) oder den Eigenverbrauchsvorgaben (tiefer Rückspeisetarif) folgt. Bei der stromoptimierten Wärmeführung wird primär der Wärmebedarf eines Hauses abgedeckt. Mit Hilfe des Stromprogramms können verschiedene Zeitspannen für den unterschiedlichen Strombedarf eines Hauses eingegeben werden. Beispiel: geringer Bedarf nachts, normaler Bedarf tags, erhöhter Bedarf zu Kochzeiten (11:00 bis 13:00) und oder anderen Zeitspannen während denen mit erhöhtem Strombedarf gerechnet wird, während denen angestrebt wird mehr Strom zu produzieren. Entsprechend können auch die Tarifspannen (falls solche bestehen) eingegeben werden. Bei der Stromführung können drei verschiedene Drehzahlen programmiert werden. Während den vorgegebenen Zeitspannen läuft der Motor jeweils mit der programmierten Drehzahl, um den Strombedarf abzudecken. Wird zusätzlich ein Impuls vom Stromzähler auf die Steuerung geführt, so kann die Drehzahl bei erhöhtem Stromverbrauch zusätzlich angehoben werden. Die Wärme muss durch das Heizsystem oder anderweitig abgeleitet  werden.